Megadeth
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Aktueller VÖ
28. Oktober 2011
Tour Daten
Band Mitglieder
Dave Mustaine
Chris Broderick
James LoMenzo
Shawn Drover
Wie der Albumtitel schon aussagt, haben wir es hier mit dem dreizehnten Album aus dem Hause Megadeth zu tun. Wieder mit im Boot ist das einstige Gründungsmitglied Dave Ellefson am Bass.

War schon "Endgame" ein Schritt in die richtige Richtung, um die Band wieder an die Spitze zu katapultieren, dürfte "Th1rt3en" nun alle Zweifel vom Tisch wischen. Megadeth klingen so aggressiv, rau und ungezügelt, wie schon lange nicht mehr. Mustaines markantes Gitarrenspiel wirkt ungeheuer bissig und die hackenden Riffs wirken wie Nadelstiche.

Auch gesanglich wirkt Mustaine äußerst böse. Die Rhythmusfraktion bietet den rasenden Riffs einen fetten Soundteppich, der Tracks wie "Whose life (is it anyways?)", "Fast lane" oder den "13" auf ein enorm hohes Niveau ansiedelt. Mustaines Faible für vertrackte Songstrukturen kommt auch nicht zu kurz, bei denen ex-Jag Panzer Flitzefinger Chris Broderick sein enormes Können unter Beweis stellt.

"Th1rt3en" ist ein krachendes Statement von Megadeth!

Das Tracklisting liest sich wie folgt:
01. Sudden Death
02. Public Enemy No. 1
03. Whose Life (Is It Anyways?)
04. We the People
05. Guns, Drugs & Money
06. Never Dead
07. New World Order
08. Fast Lane
09. Black Swan
10. Wrecker
11. Millennium of the Blind
12. Deadly Nightshade
13. 13

Außerdem wird eine streng limitierte Vinyl-Version des Albums erscheinen:

VINYL VERSION
SIDE A
1. Sudden Death
2. Public Enemy No. 1
3. Whose Life (Is It Anyways?)
4. We the People
SIDE B
1. Guns, Drugs & Money
2. Never Dead
3. New World Order
SIDE C
1. Fast Lane
2. Black Swan
3. Wrecker
SIDE D
1. Millennium of the Blind
2. Deadly Nightshade
3. 13


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Dave Mustaine und Megadeth - eine Legende: weltweite Verkaufszahlen um die 20 Mio Einheiten diverse Veröffentlichungen, die zu den besten Metal - Alben aller Zeiten zählen unzählige Konzerte auf der ganzen Welt und eine Website, die wohl der erste wahre Rock n` Roll Anlaufpunkt im Internet war. Mit ihrem neuen Album United Abominations meldet sich die Band nun eindrucksvoll zurück. Man muss kaum eine Minute in den Opener „Sleepwalker” hineingehört haben und hat doch sofort die Absicht von Dave Mustain und Megadeth erkannt: sie wollen nichts weniger als einen schockierenden und absolut unsanften Weckruf in Richtung Heavy-Metal-Community abfeuern. United Abominations vereinigt alles Typische der Bandgeschichte die rohe und giftige Aggression von Killing is My Business...And Business is Good!, die politische Bissigkeit von Peace Sells...But Who's Buying?, die gespenstische Dunkelheit von So Far, So Good...So What!, das rasiermesserscharfe Riffing von Rust in Peace, die songtechnische Kunstfertigkeit von Countdown to Extinction und die persönliche Teufelsaustreibung von Youthanasia und Cryptic Writings - ein Meilenstein ihrer Karriere. „It's kind of a defibrillator for the metal community," sagt Mustaine mit seinem unverwechselbaren Grinsen. „Somebody's got to step up to the plate, play solos again, and play heavy rhythms that are actually recorded live in the studio – because it ain't the same six seconds pasted 300 times. Somebody had to do it again." Und wer, wenn nicht einer der Männer, die diesen Style erfunden haben, hätte dies tun sollen. Ein Genre, das aus den Einflüssen von AC/DC, Led Zeppelin, der New Wave of British Heavy Metal und des Punk Rock entstand und auch weiterhin die Heavy-Metal-Musiklandschaft beeinflusst. Wie Ben Ratliff in einem New York Times Artikel über ein vor kurzem stattgefundenen Megadeth Konzert schrieb: „Mr. Mustaine was one of speed-metal's originators, and his double-time riffs are propulsive bending over his guitar, long blond tresses hanging down, he gives his solos the direct feeling of wrestling with the music as he plays it, with some chaos and aggression". Mustaines Fingerabdrücke sind überall dort zu finden, wo es darum geht, sich die Gitarre zu schnappen und die Wahrheit auszusprechen. Und das ohne Rücksicht auf Konsequenzen oder zu überwindende Hindernisse. Er ist jemand, der seit Jahrzehnten als Sprachrohr für all die Menschen agiert, die Ablehnung und Leid zu spüren bekamen. Nach einem kurzen Experiment mit eher kommerziellem Material auf dem treffend betitelten Album Risk begann Mustaine sich langsam aber sicher mit The World Needs a Hero und, nach der Reunion 2004, mit The System Has Failed seinen Thron zurückzuerobern. Was zunächst als Soloprojekt begann wurde schließlich zur Antwort auf alle Gebete der Megadeth-Fans. Der Revolver schrieb damals: „The System Has Failed is Megadeth's most vengeful, poignant and musically complex offering since 1992's Countdown to Extinction…it's clear that they are not just back, they're paranoid, pissed and motivated to destroy.“ Auf United Abominations liefern Megadeth nun mit Hilfe der Drover-Brüder (Gitarrist Glen und Drummer Shawn) und dem Bassisten James LoMenzo wieder eine erstklassige Arbeit ab. Mustain begeistert: "It's really invigorating to go back to playing thrash and speed metal. I started playing this type of music because I loved the way it made me feel. When I started the turnaround with The World Needs a Hero and The System Has Failed, it was obvious this was going to be where the buck stops." Aufgenommen wurde United Abominations mit Hilfe vom langjährigen Megadeth - Kollegen Jeff Balding und dem legendären Metal - Experten Andy Sneap. „We were in the studio and Glen had put his rhythms down on ‚Sleepwalker'. And Andy said to me, 'You know you don't really need to put your rhythm down there,'" erinnert sich Mustaine. „And I said, 'Oh yeah I do. My rhythm style is totally different from anybody's.' And as soon as I started playing, he goes, 'That's right! It's an old-school digging in, innit?' And I said, 'Yeah Andy. That's it.'" Textlich tritt Mustaines Begabung für unverblümte, kritische Abhandlungen über den Verfall der Gesellschaft stärker heraus als je zuvor mit Sicherheit werden der sich mit der Offenbarung (Neues Testament) auseinandersetzende Song „Blessed are the Dead” sowie „Amerikhastan”, ein rein fiktiver und durch die TV-Serie “24” mit Kiefer Sutherland inspirierte Track, für Aufregung und Gesprächsstoff sorgen. „If you have the goods musically, you can say whatever you want, and [on this album] I basically said it," erklärt der Mann, der einst für MTV News von der Democratic National Convention berichtete. „I said how I feel about the United Nations. I said how I feel about the New World Order. I said how I feel about the ignorance and apathy of our fathers right now that are leading our country who are just letting everything be taken away from us." „It's OK to practice freedom of speech, assembly, the press, religion, except when it comes to making you unpopular," sagt Mustaine und bringt es damit auf den Punkt. „When you take a stand for what's right you often become unpopular. I'm not a really popular guy. I may be semi-famous but I'm really more infamous than famous." Mit United Abominations sind Megadeth auf ihrem bisherigen Höhepunkt angelangt gekennzeichnet vom fast ohrenbetäubenden Klang der Gitarren, der offenkundigen und unverblümten Kraft der Texte, sowie dem komplexen und trotzdem eingängigen Songwriting. „I know there are some people who are prejudiced against this type of music," sagt Mustaine. „But I'm ready to get out there and see what the response is going to be like from the public.”