THE BLACKENING - SPECIAL EDITION
VÖ: 24.10.2008
MACHINE HEAD wurden auf den diesjährigen britischen Kerrang! Awards als beste Live Band ausgezeichnet - verdienterweise, haben sie doch diesen Sommer damit verbracht, in den USA die Second Stage der ersten Rockstar Energy Mayhem Tour zu headlinen und Europa die Festivalbühnen zu zerlegen. Im Januar werden sie als direkter Support von Metallica in USA rocken und hierzulande werden wir sie im November zusammen mit Slipknot und Children Of Bodom wiedersehen können.
Zur Tour wird am 24.10 das Grammy-nominierte Meisterwerk „The Blackening" als grandiose streng limitierte Special Edition mit 2 CDs und einer Bonus-DVD erscheinen!
Die Special Edition mit schmuckem neuen Artwork wird folgendes enthalten:
Disc 1 "The Blackening" - Reguläres Album
Disc 2 ist eine B-Seiten und Raritäten Bonus-CD mit Material der Jahre 1994 - 2008.13 Songs sind es insgesamt:
'Hallowed Be Thy Name' (Iron Maiden Cover)
'Alan's On Fire' (Poison Idea Cover)
'Negative Creep' (Nirvana Cover)
'Seasons Wither'
'My Misery'
'House Of Suffering' (Bad Brains Cover)
'The Possibility Of Life's Destruction' (Discharge Cover)
'Ten Ton Hammer'
'Hole In The Sky' (Black Sabbath Cover)
'Colors' (Ice-T Cover)
'Hard Times' - live in New York (Cro-Mags Cover)
'Halo (I Want Your Soul)' - Demo
'Aesthetics Of Hate' - Demo
Auf der Bonus-DVD findet ihr drei unzensierte Videos zu 'Halo', 'Now I Lay Thee Down' und 'Aesthetics Of Hate' mit dem jeweiligen Making Of!
Und wer die Jungs noch nie live gesehen hat oder sich einfach nicht an Machine Head's Live-Präsenz satt sehen kann, hat hier die Möglichkeit, in folgende Gigs rein zu schauen: 'Clenching The Fists Of Dissent' (With Full Force 2008), 'Now I Lay Thee Down' (With Full Force 2008), 'Halo' (With Full Force 2008)', 'Aesthetics Of Hate' (Rock In Rio 2008), 'Davidian' (Rock In Rio 2008), 'Imperium' (Download 2007), 'Old' (Download 2007), 'A Thousand Lies' (Burn My Eyes 10th Anniversary 2004), 'The Rage To Overcome' (Burn My Eyes 10th Anniversary 2004), 'Death Church' (Burn My Eyes 10th Anniversary 2004), 'Blood For Blood' (Burn My Eyes 10th Anniversary 2004).
Auch zukünftiger Tour-Kollege James Hetfield von Metallica findet nur gute Worte:
"The Blackening [is] unbelievable. Unbelievable sound and power. It sounds like a band on fire. They have really turned it on again for me."
All Hope Is Gone World Tour 2008
SLIPKNOT
Machine Head
Children Of Bodom
Präsentiert von MTV und Metal Hammer
15.11. Berlin, Arena Treptow
24.11. Düsseldorf, Philipshalle
25.11. Offenbach, Stadthalle
26.11. Stuttgart, Schleyerhalle
29.11. München, Zenith
BIOGRAPHIE:
Wie kreiert man mit Vorsatz einen Heavy Metal Meilenstein? Durch konstantes Bemühen, Disziplin und Fleiss? Oder spielt doch die Kombination aus Stimmungen, Emotionen und dem eigentlich recht simplen Mechanismus des zur-richtigen-Zeit-am-richtigen-Ort-Seins die maßgeblichere Rolle? Diese Fragen stellen sich einem ganz automatisch, wenn man zum ersten Mal “The Blackening”, das mittlerweile sechste Studioalbum von Machine Head hört. Den Hörer erwarten 60 Minuten Machine Head in geballter Form. Das bis dato wohl technischste und komplexeste Album, das die Band je abgeliefert hat, wird zünftig von dem Zehn-Minuten-Epos “Clenching The Fists Of Dissent” eingeläutet. Das Album besteht aus insgesamt acht Songs, von denen jeder eine ganz eigene Geschichte erzählt. “Aesthetics Of Hate” zum Beispiel behandelt den tragischen Tod von Pantera's Dimebag Darrel, der nicht nur die Band sondern die gesamte Metal Community erschüttert hat und “Now I Lay Thee Down” erzählt eine verworrene Liebesgeschichte a la Romeo und Julia - ohne Happy End. Im bereits erwähnten “Clenching The Fist Of Dissent”, sowie bei “Halo” oder auch bei “A Farewell To Arms” hört man Robb in bester 80er Punk Rock Tradition Angst und Verachtung ins Ohr des Hörers spucken. Produziert wurde “The Blackening” wieder von Sänger/Gitarrist Robb Flynn und gemischt von Colin Richardson (Bullet For My Valentine, Funeral For A Friend). Die Band hat eine enorme musikalische Weiterentwicklung durchgemacht und Robb's Lyrics, die gesanglich zwischen brutalen Metal Shouts und melodischem Gesang wechseln, sind düsterer als je zuvor. Um den momentanen Status von Machine Head begreifen zu können, muss man erstmal auf ihre wenig glamuröse Vergangenheit zurückblicken. Bandproben, die man wohl besser als Saufgelage bezeichnen sollte, Auftritte auf Parties, lokale Shows (zu deren Zeit einige Bandmitglieder noch nicht mal die Volljährigkeit erreicht hatten und in den ‚ab 21' Clubs eigentlich gar keinen Zutritt hatten). Das erste Demo wurde für 800 Dollar in einem Schlafzimmer aufgenommen und an die A&R Abteilung von Roadrunner Records geschickt, womit einiges in Bewegung gesetzt wurde. Schlussendlich ließ man im Jahre 1994 die Welt mit „Burn My Eyes“ erzittern und die Band begann quasi nonstop zu touren. “Burn My Eyes” war das bis dato schnellstverkaufende Debut Album in der Geschichte von Roadrunner Records. Das Album glänzte dank seines damals bahnbrechenden Dropped-B Tunings mit einigen der härtesten Gitarrensounds, die die Metalszene bis dato auf die Ohren bekommen hat. Die Scheibe wurde im selben Jahr veröffentlicht, in dem auch wegweisende Alben wie Pantera's Far Beyond Driven, AFI's Answer That and Stay Fashionable und In Flames' Subterranean erschienen sind. Es folgten 17 anstrengende Monate konstanten Tourens (davon 5 Monate mit Slayer) in den USA und Europa, welche zum rasanten Erfolg der Platte beitrugen. Schon bald war “Burn My Eyes” nicht nur Roadrunners Verkaufsschlager, sondern auch eine Art Paradebeispiel für den Metalcore-Sound , der die aggressive Musik heutzutage nahezu dominiert. 1997 folgte “The More Things Change” auf dem die Band ihren markanten Sound weiter ausbaute. Es wurde wieder kräftig getourt – diesmal natürlich eine gehörige Nummer größer. Gerade auf Gigs wie dem Ozzfest konnten sich Machine Head als überzeugende Liveband etablieren. Unglücklicherweise eilte der Band schnell ihr trinkfester Ruf voraus und die Drogen- und Alkoholsucht begann ihren Tribut zu fordern. Gitarrist Logan Mader stieg aus und Frontmann Flynn begab sich kurze Zeit später in Therapie. Entschlossen sich seinen Problemen zu stellen, verarbeitete Flynn sie von nun an in seinen Lyrics. Sein gesamter psychologischer Frust entlud sich in Form einer emotionsgeladenen Schockwelle – dem dritten Album “The Burning Red”. Vor allem die Songs “Five” und “The Burning Red” waren Produkte tiefer Wunden Flynns und erzählten die dunkle Wahrheit seiner Vergangenheit .Die Vertiefung der Lyrics führte auch zu gewagteren musikalischen Experimenten. So wurden auch Einflüsse wie The Cure und psychedelische Gitarrentracks ala Jimi Hendrix hörbar Bassist Adam Duce stimmt zu: "The Burning Red was a brave and pretty bold step forward. We felt like we had kind of backed ourselves into a corner after The More Things Change…, so we decided to take some risks, screw playing it safe." Das Risiko zahlte sich aus, denn “The Burning Red “ half der Band, ihre Fanbase national und international zu erweitern. Es folgten große US-Touren und wieder einmal mehr Dates zusammen mit Slayer, diesmal auch in Ländern wie Korea und Japan, sowie in Australien und Europa. Machine Heads vierter Streich, “Supercharger”, brachte die Live-Favourites “Bulldozer” sowie den Kracher “Trephination” mit sich, wie man auch auf dem darauf folgenden Live Album HellaLive (aufgenommen in der mit 5000 Tickets ausverkauften Brixton Academy in London) hören kann. Aber auch tourmäßig war die Band wieder nicht zu bremsen: 2 US Headliner Touren, ihre Show als Headliner auf dem “With Full Force” Festival und ein Slot auf dem japanischen “Beast Feast” Festival folgten. 2003 : “Through the Ashes of Empires”” wurde von Fans und Kritikern als “metal masterpiece” gepriesen. Das Album stieg auf #88 der Billboard Top 200 ein und war somit Machine Heads bis dato bester Einstieg in die US Charts. Die darauf folgende Live DVD “Elegies” boxte sich bis auf Platz #13 der U.S. Billboard Charts und Platz #4 der UK Charts hoch. Ihre 3 U.S und 2 Europa Headliner Touren erreichten immense Verkaufszahlen und waren nahezu alle ausverkauft! Die Band legte einen spektakulären Festival-Run auf europäischen Territorium hin, welcher mörderische Shows bei Rock am Ring/Rock im Park, einen famosen Auftritt in Donnington als Support für Slipknot und Metallica, sowie, last but not least, einen Slot beim legendären Wacken Festival beinhaltete. Die Fans dankten es ihnen und voteten sie in Donnington zur “Best Band of the Day” und auf der offiziellen Wacken Homepage sogar zur “Best Band of the Festival”! Man konnte kaum ahnen, was die Band noch in Petto hatte, doch mit einem fest eingebundenen Phil Demmel an der Leadgitarre und einem Dave McLain, der täglich gerne mal 7 Stunden und mehr an den Drums sitzt, konnte ihnen nichts in die Quere kommen. Die Band begab sich also mit einem nahezu unstillbaren Hunger neue Songs zu schreiben zurück ins Studio. Demmel erklärt: “Since I was only in the band long enough to contribute to a few songs for 'Ashes', I really wanted to put a signature Flynn/Demmel stamp on this albums' material. We really pushed each other with the riff interplay and the harmony solos to a high point in this bands' history." Flynn bestätigt : “In many ways this was the most important record of our career. We needed to make a record that was fearless in its ability to embrace, but not be limited by what we had accomplished before. All of our musical heroes have made monumental records that didn't necessarily go with the evolution of their band a perfect example would be The Cure from Pornography to Disintegration, or Metallica from Kill 'em All to Master of Puppets. Those bands destroyed their drawing board and reconstructed it.” Für die Band war es immer höchste Priorität, nicht einfach eine Kopie des letzten Albums aufzunehmen. Also riskierten sie mehrmals ihren Kopf, immer darauf bedacht, die Messlatte von Album zu Album wieder ein Stück höher zu legen. Keine Kompromisse und keine Angst neue Wege zu beschreiten, dieses Prinzip liegt wohl jedem ihrer Alben zugrunde. Also lasst euch vom dunklen Titel nicht in die Irre führen – “The Blackening” ist zweifelsohne der hellste Moment in der Geschichte von Machine Head.













