Hatebreed
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Aktueller VÖ
Tour Daten
Band Mitglieder
Jamey Jasta
Sean Martin
Frank “3 Gun” Novinec
Chris Beattie
Matt Byrne
25.08.2010 Longhorn LKA Stuttgart http://www.eventim.de/tickets.html?affiliate=EVE&fun=search&action=search&doc=search%2Fsearch&detailadoc=erdetaila&detailbdoc=evdetailb&kudoc=artist&sort_by=score&sort_direction=desc&fuzzy=yes&suchbegriff=hatebreed Buy Tickets 02.09.2010 Schlachthof Wiesbaden http://www.eventim.de/tickets.html?affiliate=EVE&fun=search&action=search&doc=search%2Fsearch&detailadoc=erdetaila&detailbdoc=evdetailb&kudoc=artist&sort_by=score&sort_direction=desc&fuzzy=yes&suchbegriff=hatebreed Buy Tickets

Die Hardcore/Metal-Institution Hatebreed aus Connecticut prügelt sich seit 1994 ihren Weg durch die musikalische Welt. Sie haben typische Bandprobleme wie Mitglieder- und Labelwechsel überstanden und nie klein beigegeben oder etwas bereut. Stattdessen entschieden sie sich immer nach vorne zu gehen, dabei jedoch ihrer Linie treu zu bleiben.

Die bisher 15 Jahre andauernde Band-Karriere hat ihnen unter anderem vier Abstecher auf das legendäre Ozzfest beschert. Nur Ozzy selbst ist auf dieser Tour wohl häufiger aufgetreten 000als unsere Jungs aus Conneticut. Desweiteren schmückten sie diverse Magazin Cover und die Single „Live For This" vom 2004er „The Rise of Brutality" wurde sogar mit einer Grammy-Nominierung bedacht. Ihr Album-Debüt „Satisfaction Is The Death Of Desire" wird mittlerweile als Klassiker des Genres angesehen.

Trotz alledem ruhten sich Hatebreed während der Arbeit an ihrem neuen Studioalbum „Hatebreed" natürlich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Es ist ihr fünfte Studioalbum - wenn man „For The Lions" nicht mitzählt, auf dem die Band Songs von Slayer, Misfits, Agnostic Front, Cro-Mags, Sepultura u.a. coverte - für das die Band einen neuen Plattenvertrag mit ihrer Ex-Labelheimat Roadrunner Records unterzeichnete. Desweiteren kehrte der frühere Gitarrist Wayne Lozinak zur Band zurück.

Von diesen Ereignissen wurde die Band scheinbar mit neuem Leben und frischer Energie infiziert. Es ist, als wäre die Band in einen Jungbrunnen gefallen, ist die Musik doch ausgereifter und technischer als je zuvor.

Jeder Song auf "Hatebreed" ist zum einen das, was man erwartet und zum anderen genau das, was man am wenigsten erwartet. Ein wahnwitziges Paradoxon sozusagen! Oder auch ein Zeugnis der Fähigkeit der Band, sich zu verändern,  jedoch ohne dabei zu weit vom Kurs abzukommen.

"Become The Fuse": Schon dieser Song brilliert mit der ausgefeilten Technik, die das gesamte Album ausmacht und wird verstärkt durch Jastas mächtigen Gesang.

"Not My Master": Eine Hymne im klassischen Hatebreed-Style, die einen fetten Refrain und wilde Riffs bietet und sowohl neue als auch langjährige Fans begeistern wird.

"Between Hell And A Heartbeat": Die Band geht über die typischen 2 Minuten Hardcore Hymnen mit einem Song Im Slayer-Stil hinaus, der einem nahezu die Zähne aus dem Zahnfleisch zieht.

"In Ashes They Shall Reap": Eine kreischende Rückkopplung, die an Live-Hardcore Shows im CBGB, New York erinnert, und Sänger Jasta, der anders singt als jemals zuvor - Der Song ist Neuland für Hatebreed. Man merkt den Einfluss von Jastas Zweitprojekt „Kingdom of Sorrow" und es funktioniert hervorragend.

"Hands Of A Dying Man": brennt sich mit einem schnellen, trashigen Riff ein. Ein signifikanter Refrain und ausgefeilte Gitarrenarbeit sorgen für den Rest.

"Everyone Bleeds Now":  Dieser Song ist kein großer Stilbruch und gründet sich auf die Hatebreed-Klassiker.

"No Halos For The Heartless": Ohrwurmmelodien, die auch in der Bay Area entstanden sein könnten, ziehen sich durch diesen Song. Die Band offenbart ihre Einflüsse, setzt sie aber in ihrem eigenen, einzigartigen Stil um.

"Through The Thorns":  Ein Song mit klassischen Hatebreed-Elementen: starke Lyrics und ein energiereicher und verwüstenden Mosh-Faktor.

"Every Lasting Scar": Ein schöner, giftiger Metalsong. Jasta hat erneut das Selbstbewusstsein neue Dinge mit seiner Stimme auszuprobieren wie z. B. Singen! ;)

"As Damaged As Me": Wie dafür gemacht, an jemanden geschickt zu werden, der dich hintergangen hat.

"Words Become Untruth": Klingt, als hätte man Cro-Mags, Slayer und Testament zusammengekocht und mit HATEBREED gewürzt.

"Undiminished": Die Überraschung des Albums. Ein düsterer, fast vierminütiger Instrumentalsong.

"Merciless Tide": Eine weitere Hatebreed-Hymne bei der die Kids im Moshpit lauthals mitsingen werden.

"Pollution Of The Soul": Ein gebührender Abschluss des Albums: Unverkennbar HATEBREED.

Durch die vielen neuen und unterschiedlichen Elemente auf „Hatebreed" ist es klar, dass diese Band weiterhin den Mut hat, ihre kreativen Grenzen zu testen und auszubauen. Die musikalisch-experimentellen Risiken, die die Band auf sich genommen hat, werden sich auzahlen, sobald die Fans die ersten Töne von  „Hatebreed" hören.