Dry Kill Logic
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Tour Daten
Band Mitglieder
Cliff Rigano
Jason Bozzi
Brendan Kane Duff
Phil Arcuri

"Dry Kill Logic"  - “a technical term for the interruption of a circuit, which causes a failure to complete its loop, and as a result, it can't deliver the intended message."

Manche Wesen beherrschen die auf Frauen unsäglich magnetisch wirkende Kunst, ihre geballte Faust komplett in den Mund zu nehmen. Andere leben ihre psychotischen Schübe mit Hilfe diverser sedierend wirkender Mittel in Zappelbuden, landläufig auch Diskothek genannt, aus. Oder führen Gespräche mit dem scheinbar maskulin-furchteinflössenden Spiegelbild im Robert de Niro-Style, frei nach „Are you talkin´ to me?“. Man mag auch bis spät in die Nacht an der heimischen Hochbett-Treppe Karatetritte trainieren.

Doch wie auch immer dem Lebensschmerz, der uns alle mal mehr, mal weniger aufdringlich in unserem Dasein begleitet, entgegengetreten wird, Fakt ist: Destroy.

Und statt die nackenmuskulatur-zermürbende Destruktivität durch massive Übergriffe an Freunden/Nachbarn/Haustieren auszuleben, sollte man stets bedenken: Warum nicht Musik nutzen, den besten Träger für alle Emotionstiefen, die gedanklich kaum konkretisierbar sein mögen, doch in Töne umgewandelt, plötzlich Sinn ergeben?

Schmerzende Seelen müssen sich ausdrücken und rar gesät sind Newcomer-Bands, welche selbiges mit mehr Intensität und Ausdrucksstärke denn DRY KILL LOGIC schaffen. Die Welt braucht nunmal keine weitere NuMetal-Poser-Band, keinen weiteren Vertreter des ach-so-lustigen und massentauglichen PunkPop; Ehrlichkeit und musikalisches Können ist was zählt.

So war der einzuschlagende Pfad auch schnell gewählt, denn nur der dornenreiche Weg der Straße bringt die nötige Abgeklärtheit mit sich, welche Bands lange überleben lässt. 1995 in Westchester, New York gegründet, wurde zwei Jahre später die erste eigenproduzierte EP „`Cause Moshing Is Good Fun“ auf dem eigenen Label Psychdrama Records veröffentlicht. „Psychodrama is everywhere,“ hat Sänger Cliff über das Leben verstanden. „I´ve always felt that the forces of stupidity surround the human race constantly.” Nach einigen Opener-Slots für anerkannte Vorbild-Gruppierungen wie Pro-Pain, wurde im Juli ´98 erneut das Studio geentert, diesmal mit Andy Katz (Producer u.a. von Overkill) im Gepäck, um ihren ersten Longplayer „Elemental Evil“ einzuspielen. Und der Stein kam ins Rollen... In ihrer bald folgenden Funktion als Vorband u.a. der göttlichen Misfits, System of a down, Anthrax und Incubus wurde jeglichem Konzertbesucher in feinster Manier der Hintern weggerockt, so dass die Trennung von ihrem damaligen Gitarristen nur ein kurzer Boxenstop bedeuten konnte. Schnell wurde der lokale Meister-Piercer Scott Thompson ins Boot geholt und im August 2000 der aktuellste Streich des Quartetts unter den erfahrenen Augen der Scrap 60 Productions (Eddie Wohl, Steve Regina und Rob Caggiano) aufgenommen. Auf die Stimmung bei der Aufnahmesession angesprochen, gerät Drummer Phil immer noch ins schwärmen: „It was off the wall. We all knew what we were trying to do and everyone was on the same page. The vibe was great.” Doch bei aller Aggressivität der Musik sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es keineswegs nur um unkontrolliertes Ausstülpen des inneren Morastes geht: „It´s not that they are anger for anger´s sake – they are very much a part of me.“ erklärt Cliff die Inhalte seiner Lyrics. Den ganz persönlichen Bezug zu den meist zwischenmenschliche Konflikte beinhaltenden Texten, solle jedoch jeder für dich selbst finden.

So macht euch auf, to worship “the strength you can call your own” und schreit euch frei. Denn das Leben ist viel zu kurz.